Samuel Schürmann in Concert

Neue Osnabrücker Zeitung (15. 09. 2014)

„Noch mit jeder kleinsten Bewegung verleiht Schürmann dem Auftritt Glanz, erhebt ihn über das reine Konzerterlebnis hinaus und eröffnet der Musik so neue Wirkungsräume. Die versprochene Reise erweist sich als eine mit vorwiegend leichtem Gepäck, von dem aber eine enorme Tiefenwirkung ausgeht.“

Aachener Zeitung (16. 02. 2014)

„Was Schürmann seinen Zuhörern anzubieten hat, ist ihm offensichtlich ein Anliegen. Es ist nicht das Nachsingen von Hits vergangener Tage. Wenn er einen Song von Joni Mitchell interpretiert, dann ist das sein Song. Dann will er damit etwas aussagen. Authentisch und glaubhaft.“

Aachener Zeitung (17.6.2013)

“Wie ein Orkan stürmt Samuel Schürmann die Jazz-Bühne. (...)

Mit seinem charismatischen, ausdruckstarken und unverwechselbarem Gesang kommt er wie eine musikalische Druckwelle über die Rampe und vereinnahmt sein Publikum im Handstreich. (...) Durch seine präsente, aber doch scheinbar introvertierte Art, in der er wunderbare Songs der goldenen Swing-Ära interpretiert und ihnen neues Leben einhaucht, erinnerte er unweigerlich an Entertainer-Größen dieses Genres wie Frank Sinatra, Dean Martin oder Sammy Davis jr. (...) Samuel Schürmann begeistert mit seinen stilechten Interpretationen von Liedern wie “I’m Gonna Live Till I Die”, der Gänsehaut produzierenden Ballade “Here’s To Life” oder aber auch “ Where Do You Start”.”

Sunday Samuel Schürmann Singt Sondheim

musicals-unlimited (10.12.2007)

Ein musikalischer Hochgenuss mit Anspruch: SUNDAY Samuel Schürmann singt Sondheim

Musicaldarsteller Samuel Schürmann hat seine erste Solo-CD herausgebracht, auf der er sich den Werken des amerikanischen Komponisten und Texters Stephen Sondheim gewidmet hat. Auf 13 Tracks mit knapp einer Stunde Laufzeit entführt Samuel Schürmann den Hörer in Sondheim'sche Welten. Begleitet wird der Sänger dabei von Nikolai Orloff am Flügel. Eine warme, ausdrucksstarke Stimme, die die oft zungenbrecherischen Texte mit Leichtigkeit interpretiert und ein einfühlsamer Pianist - das ist das Rezept für eine CD mit Anspruch, die anzuhören man einfach nur genießen kann. Das Ihre dazu beigesteuert haben auch Christin Dross und Sonja Harth (Recording / Mastering).

Samuel Schürmann präsentiert die Sondheim-Titel zum Teil mit englischem Originaltext, zum Teil in deutscher Übersetzung. Einige der Titel sind auf "Sunday" zum ersten Mal in einer deutschsprachigen Version zu hören. Die treffend ins Deutsche übertragenen Texte stammen von Jürgen Fischer, Michael Kunze und Eckart Hachfeld.

Den Rahmen des Albums bilden zwei Songs aus dem titelgebenden Musical "Sunday In The Park With George": "Setze es zusammen" und "Sonntag" (dt. Text: Jürgen Fischer). Diese beiden Lieder bilden quasi Start und Ziel eines musikalischen Spaziergangs durch die Landschaft der Sondheim-Musicals, die überwiegend in Form von geschickt arrangierten Medleys eingespielt worden sind. So sind zum Beispiel ein "Sweeney Todd"-Medley mit "Johanna", "Pretty Women" und "Not While I'm Around" oder ein Zusammenschnitt der "Company"-Songs "Ein Hoch auf die Ladies" und "Am Leben zu sein" (dt. Text: Michael Kunze) zu hören.

Samuel Schürmann schöpft die Verschiedenartigkeit der Rollen, die den Titeln zugrunde liegen, gesanglich aus: Er überzeugt beim melancholischen "Not A Day Goes By" aus "Merrily We Roll Along" ebenso wie als Wolf, der Rotkäppchen bei "Into The Woods" im Lied "Hallo, kleine Frau!" (dt. Text: Michael Kunze) vom Weg abbringen will oder der locker-komödiantischen Nummer "Comedy Tonight" (aus "A Funny Thing Happened On The Way To The Forum").

Mit "Sunday" bekommt man einen guten Einblick in Stephen Sondheims Musicals. (...) Insgesamt bietet die CD, die sich aufs Wesentliche konzentriert, musikalischen Hochgenuss mit Anspruch. Ein gelungenes Erstlingswerk von Samuel Schürmann!

MUSICALS Das Musical-Magazin 02/03-2008

Die Solo-CD des Monats!

Geht ein blutjunger Künstler auf Nummer sicher, wenn er gleich mit seiner Debüt-CD auf das Repertoire von Stephen Sondheim setzt? Oder ist es nicht vielmehr mutig, weil man sich direkt an zahllosen Veröffentlichungen berühmterer und arrivierterer Kollegen messen lassen muss? Wie auch immer, Samuel Schürmann, Absolvent der UdK Berlin und Zweitplatzierter beim Bundeswettbewerb Gesang 2001, legt mit "Sunday" ein Album vor, das aufhorchen lässt. Und das nicht nur, weil der junge Künstler mit einer angenehm timbrierten, solide ausgebildeten Stimme beeindruckt. (...)

Viele Titel erklingen erstmals in ihren deutschen Übersetzungen auf CD. Und, viel spannender: Schürmann nimmt sich den ersten Titel der CD, "Setze es zusammen" ("Sunday In The Park With George") als Leitfaden und kreiert, nach Musicals geordnet, aus all den altbekannten Sondheim-Hits neue Medleys. Da bilden "Johanna", "Pretty women" und "Not while I'm around" im "Sweeney Todd"-Block ein leidenschaftlich-lyrisches Liebeslieder-Trio, da kontrastieren "Warten auf die Girls der Show" und das wunderbar feinfühlig interpretierte "Ich verlier' den Verstand" ("Follies") sehr reizvoll, da werden "Comedy tonight" und "I'm calm" aus "Forum" zum komödiantischen Kabinettstückchen. (...)Großartig etwa "I remember" aus dem TV-Kurzmusical "Evening Primrose". Ansonsten ist dieser von Nicolai Orloff brillant begleitete, einstündige Rundgang durch Stephen Sondheims Lieder rundum empfehlenswert. Die Solo-CD des Monats!

Sound Of Music, Andreas Luketa

Auf seinem beachtlichen Debutalbum widmet sich Sänger Samuel Schürmann den musikalischen Welten des großen US-Komponisten Stephen Sondheim. "Sunday" entpuppt sich dabei als ein sehr emotionales, gleichsam überaus humorvolles Programm auf höchstem Niveau.

Blickpunkt Musical

Die Überraschungs-CD des Winters ist sicherlich "Sunday". Nur am Flügel von Nikolai Orloff begleitet, interpretiert der Absolvent der UdK Berlin und Preisträger des Bundeswettbewerbs Gesang sehr gefühlvoll ausgewählte Musicalsongs von Stephen Sondheim. Schön, dass er sich dabei nicht nur auf die Originaltexte stützt, sondern auch einige deutsche Übersetzungen von Michael Kunze, Jürgen Fischer und Eckard Hachfeld ausgewählt hat. Genau das Richtige für lauschige Winterabende vor dem Kamin. Sich einfach Zeit nehmen und einer ausgezeichneten Stimme und einem Klavier lauschen.
LA CAGE AUX FOLLES Grenzlandtheater Aachen

Aachener Zeitung Dezember 2012

(...)Samuel Schürmann ist nicht nur in traumhafter Revue-Garderobe Star des Abends. Mehr und mehr spielt er sich in die Herzen des Publikums und lenkt sehr bald mit ausgeprägter Körpersprache (achten Sie auf die Hände!) den Blick vom Paradiesvogel-Dasein mit wallendem Federschmuck zum inneren Drama eines Menschen, der Angst vor Alleinsein und Liebesverlust hat. Grandios, wenn er in voller Fahrt als Zaza alles auf der Bühne beiseitefegt. Bewegend,wenn er als Albin still verzweifelt und rührend, wenn dann endlich doch noch wahr wird, was er sich brennend wünscht.

Musicals Das Musical-Magazin Februar/März 2013

(...) Natürlich steht und fällt das Musical mit der Rolle des allabendlich zum “La Cage aux Folles“ – Star Zaza werdenden Albin – Für die hat Ulrich Wiggers mit Samuel Schürmann eine ideale Besetzung gefunden. Schürmann, der die Rolle zum ersten Mal verkörpert, wirkt wie hineingeboren in die Figur, trifft immer den richtigen Ton zwischen Exaltiertheit und Verletzlichkeit, lässt einem bei seinem mit unaufgeregt-sonorer Stimme vorgetragenem “I am what I am“ Tränen der Rührung in die Augen schießen.

Da Capo Das Magazin Januar/Februar 2013

Samuel Schürmann brilliert im Grenzlandtheater als Zaza/Albin (...) Samuel Schürmann zieht als Albin/Zaza nicht nur wegen seinen extravaganten schillernden Outfits alle Blicke auf sich. Er versteht es in seiner Rolle als exzentrische Diva mit großem Herzen, das Publikum um den Finger zu wickeln. Er dosiert die Allüren und Extravaganzen Zazas mit dem richtigen Fingerspitzengefühl, so dass sie nicht nur seinem Rollenpartner Georges, sondern auch dem Zuschauer eher liebenswert als lästig vorkommen. Besonders im Showstopper „Ich bin was ich bin“ zeigt er seine Enttäuschung und Verletzlichkeit. Sehr schön die Idee, das Lied erst leise und unsicher zu beginnen und später trotzig und voller Stolz zu beenden. Auf diese Weise wird die Aussage des Liedes noch kraftvoller, der Zuschauer noch mehr in den Bann gezogen. Samuel Schürmann weiß seine hervorragende Stimme hier entsprechend einzusetzen.

Grenzecho Dezember 2012

(...)Ein mit jeglichen Facetten der Schauspiel- und Vokalkunst ausgerüsteter Samuel Schürmann gibt der Figur des Albin/Zaza ein eindrucksvolles Profil mit Tiefgang. Hinter Zicken, Schmollen, Taktieren, Gurren, Aufplustern versteckt sich Menschsein, Hingabe, Zartheit der Empfindung.
CABARET Theater Magdeburg

Volksstimme Magdeburg, 06. April 2009

Willkommen, Bienvenue, Welcome

(...) Mit Samuel Schürmann konnte für die Rolle des Conférenciers ein Musicaldarsteller gefunden werden, welcher dieser Figur einen ganz eigenen Charakter und eine faszinierende Ausstrahlung verliehen hat. Ihm gelingt es bereits mit dem berühmten Entree "Willkommen, Bienvenue, Welcome", das Publikum ganz in seinen Bann zu ziehen. Er singt, er lockt, er tanzt, er zeigt aber auch die Risse, die den Untergang dieser Welt ankündigen, und wird am Ende konstatieren, dass eigentlich keiner mehr da ist, der sich amüsieren will. Schürmann zeigt dies alles in vollkommener Kunst, ohne dass er je in die Versuchung kommt, bekannte Rollenvorbilder zu imitieren. (...)

Altmark-Zeitung 15. April 2009

(...) "Cabaret" unterscheidet sich mit seinem tiefgründigen Gehalt von mancher Mummenschanz-Musical-Produktion dieser Tage. Die Magdeburger Inszenierung schafft es, die unterhaltenden und die nachdenklichen Elemente gekonnt herauszuarbeiten. Dazu trägt auch der grandiose Samuel Schürmann als Conférencier bei, das grelle, überkandidelte, irgendwie unheimliche Wesen, dessen Stimme mal amüsieren, mal durch Mark und Bein gehen kann. (...)
BACK TO BROADWAY- SOLOSHOW Konzert im Dessauer
Kurt-Weill-Zentrum


Mitteldeutsche Zeitung 19.07.2005

Galant charmant montiert Samuel Schürmann nicht nur Stück um Stück die großen Hits, sondern liefert auch flüssige Musical-Medleys (...) Schürmann hat Swing und Operettencharme, die rauen Töne und die Schmeichelstimme, das große Volumen und die kleinen Nuancen. Gerade noch flüstert er durchaus bescheiden nach Jaques Brel "Ne Me Quitte Pas", um gleich danach auf dem Flügel lümmelnd die Temperamente zu tauschen: Money aus John Kanders Cabaret.Am Ende sitzt Schürmann am Klavier und bietet eine Eigenkomposition.Die habe noch keinen Titel und handelt von einem endgültigen Abschied, eine Zugabe und eine Seitenstraße (...)
HEIMATLOS Pfalztheater Kaiserslautern

Tageszeitung Kaiserslautern September 2005

(...) Was das Klavier nicht schafft, hat Schürmann bei der ersten Szene des Morgens überhaupt keine Probleme bereitet. Zack ist er voll da, der skurrile Gauner Harry Driscoll, dessen Dienste James Milligan sich bedient. Biete Diebesgut feil, hadert mit Gott und der Welt, lässt sich von seiner Frau verprügeln und kann mangelnden Intellekt durch intelligentes Minenspiel kompensieren.
Es ist die zweite Probenwoche, doch daß Schürmann ins Leere spielt, kein Chor, kein Ballett auf ihn und seinen Gesang reagieren, kann man glatt vergessen. Was fehlt, ist einzig der Applaus.

Musicals Das Musicalmagazin Dezember 2005

Dafür räumen Astrid Vosberg und der brillante Samuel Schürmann als Gaunerpaar Driscoll ab: Sie sind etwas raffinierter als die Thenadiers und haben wesentlich mehr zu singen.
JESUS CHRIST SUPERSTAR Domstufenfestspiele Erfurt

Thüringer Allgemeine 15.8.2005

Herodes (Samuel Schürmann). Einer Stretchlimousine entsteigend und seine lüsterne Verkommenheit mit flottem Charleston zur Schau stellend, avancierte das Böse einmal mehr zu Bühnen-Liebling.

Thüringer Landeszeitung 15.8.05

In der Rolle des Herodes, kostümiert wie Pop-Star Marylin Manson, bekam Samuel Schürmann Szenenapplaus für seinen furiosen Auftritt.

Giessener Anzeiger 16.8.05

Herodes wird in einer Stretch-Limousine kutschiert und Samuel Schürmann, unlängst bei den Wetzlarer Festspielen bejubelter Sänger, zeigt wie schräg man diesen Showstopper spielen kann.
DER ELEFANTENMENSCH, Renaissancetheater Wien /
Neuköllner Oper Berlin


BZ 24.4.04

Stimmgewaltig:Der Elefantenmensch John Merrick (Samuel Schürmann) hadert mit seinem Spiegelbild.

Berliner Morgenpost 24.4.04

Fast wie am Broadway: Samuel Schürmann in Peter Lunds Elefantenmensch.

Märkische Oderzeitung 25.4.04

Menschlich anrührend, ohne Rührseligkeit gelingt Samuel Schürmann das Kunststück, ein äußerliches Monster mit innerer Not und Sehnsucht nach Normalität darzustellen.